Prozessmanagement

Wir navigieren Sie mit praxisorientiertem Denken, Coaching und Beratung zum Erfolg...

Grundlagen der Ablauforganisation (Prozessmanagement)

Doch was genau beschreibt die Ablauforganisation? Letztendlich definiert sie die zeitlichen und örtlichen Arbeitsprozesse. Hierbei werden die einzelnen Teilaufgaben, welche in der Aufbauorganisation definiert wurden, um Faktoren wie Personen, Zeiten, Räume und Sachmittel ergänzt.

Die Organisationsform ist somit für den geordneten Ablauf der Arbeitsvorgänge im Betrieb verantwortlich. Der Begriff der Organisationsform wird zunehmend von ergänzenden Begriffen wie Prozessmanagement oder Workflow-Management abgelöst. Digitalisierung verändert unser Leben und Arbeiten grundlegend. Maschinen kommunizieren miteinander, greifbare Realitäten verwachsen mit Virtualität, Prozesse werden automatisiert. Die momentanen Denkweisen müssen auf den Prüfstand.

Aufgaben der Ablauforganisation

Hauptaufgabe ist die optimale Abstimmung einzelner, nacheinander oder parallel verlaufender Arbeitsschritte und Teilaufgaben. Dabei strukturiert sie die Verrichtung und die Abfolge zeitlich und räumlich. Die Ordnung der Arbeitsabläufe wird hinsichtlich der folgenden Kriterien unterschieden

Inhalt: Die Schritte werden nach dem Arbeitsobjekt oder dem Verrichtungsschritt geordnet.

Zeit: Es erfolgt eine Definition der Dauer sowie des Fertigstellungstermins. Ein genauer Termin der Produkt.- bzw. Dienstleistungsfertigstellung wird festgelegt.

Raum: Aufgabe ist es auch, die Durchlaufzeit möglichst gering zu halten. Aus diesem Grund findet eine räumliche Anpassung statt, um beispielsweise Transportwege zu verkürzen.

Zuordnung: Einzelne Aufgaben können in Gruppen oder Stellen zusammengefasst werden.

Daraus ergeben sich 3 wichtige Grundlagen:

Funktionsorientierte Ablauforganisation: Hier werden die Arbeitsabläufe in einzelne Arbeitsschritte zerlegt. Die Reihenfolge der Tätigkeiten wird festgeschrieben.

Zeitorientierte Ablauforganisation: Bei dieser Art wird Beginn und Ende, beziehungsweise die Gesamtdauer des Arbeitsprozesses, in den Vordergrund gestellt. Es erfolgt eine optimale zeitliche Abstimmung der Prozesse unter Berücksichtigung von personellen, maschinellen und technischen Gegebenheiten.

Raumorientierte Ablauforganisation: Wie der Name bereits vermuten lässt, befasst sich die dritte Art mit der Raumanordnung sowie der Arbeitsplatzgestaltung. Es wird unter anderem versucht, den kürzesten Weg zwischen den Arbeitsschritten zu finden. Aus diesen Aufgaben lassen sich die folgenden Ziele ableiten.

Die Organisationsform verfolgt entsprechende Hauptziele. Zu diesen zählen:

  • Terminsicherung
  • Minimierung der Durchlaufzeiten
  • Optimale Maschinen- und Personalauslastung

Neben den genannten Hauptzielen werden weitere Ziele verfolgt.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Standardisierung der Arbeitsabläufe
  • Verbesserte Qualität der Prozesse und des Produktes
  • Kostenreduktion durch geringere Durchlaufzeiten
  • weniger Verschwendung von Ressourcen und eine verbesserte Qualität

Es ist zu erkennen, dass die Ablauforganisation weit mehr als nur ein Werkzeug der Prozessoptimierung darstellt. Sie findet auch darüber hinaus Anwendung und ist trotz neuer Begrifflichkeiten weiterhin von großer Bedeutung.

nehmen Sie bitte unser Kontaktformular zur Hilfe

Gerne können Sie uns auch anrufen: +49(0)160-230 20 62

alles ok!
Vornamen eintragen!
alles ok!
Nachnamen eintragen!
alles ok!
keine gültige Email-Adresse!
alles ok!
Bitte geben Sie eine Nachricht ein!
Sie haben die Datenschutzerklärung anerkannt.
Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

* Pflichtfelder